Kopf, Geist und Psyche

Screenshot von Maria Köpf, Magazin „AMIRA-Welt. Mit Freude Wissen teilen, S. 26.
Screenshot von Maria Köpf, Magazin „AMIRA-Welt. Mit Freude Wissen teilen, S. 27
Screenshot von Maria Köpf, Magazin „AMIRA-Welt. Mit Freude Wissen teilen, S. 29 obere Hälfte
Tipps aus dem Resilien-ABC von Prof. Jutta Heller: https://juttaheller.de/resilienz/resilienz-abc/definition-individuelle-resilienz

Mit Achtsamkeit entspannter durchs Studium

Photo by Oluremi Adebayo on Pexels.com

Das Praktizieren von Achtsamkeit kann der Schlüssel für ein ruhigeres und fröhlicheres Studium werden. Wie man als Student:in den Einstieg findet, schreibt Journalistin Maria Köpf und hat Anregungen für mehr Achtsamkeit im Studium zusammengestellt.

An die schönen Zeiten im Studium werden wir uns immer erinnern. An dieses Gefühl der Freiheit und Unbeschwertheit. Die Möglichkeit, uns mit Gleichgesinnten auszutauschen. Das selbstbestimmte Leben in einer Wohngemeinschaft. An Latte-Macchiato-Pausen, witzige Dozenten, anregende Wissenschaft oder inspirierende Lektüre.

Ein Studium setzt uns aber auch stressigen Situationen aus. Prüfungen und Praktika, Nebenjobs, Gedankenkarussells, Schreibblockaden, Ärger mit dem/der WG-Partner:in und Mitmenschen, die wir als unangenehm wahrnehmen, erfordern viel Gelassenheit und Selbstvertrauen. Das ständige Streben nach übertriebener Optimierung und die fehlende Unterstützung von außen können an unserer Motivation nagen.

Das Praktizieren von Achtsamkeit kann hier zum Schlüssel für ein ruhigeres und fröhlicheres Studium werden. >> Artikel lesen

Abends auf Standby?

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Photo by Ivan Samkov on Pexels.com

Für die meisten bedeutet Freizeit: aus dem Hamsterrad der To-Do-Listen aussteigen und den „Ich bin dann mal weg“-Moment genießen, vielleicht sogar offline gehen. Aber verabschieden wir uns in unserer freien Zeit wirklich von unseren Medien oder schalten wir nicht vielmehr durch sie ab?

Robert Owen, walisischer Unternehmer und Sozialist der ersten Stunde, prägte Anfang des 19. Jahrhunderts den Slogan: „Acht Stunden arbeiten, acht Stunden schlafen und acht Stunden Freizeit und Erholung“. Seine Rechnung verfing schnell und gilt seither neben dem Verbot der Kinderarbeit als eine der ältesten Forderungen und Errungenschaften der Arbeiterbewegung. Dafür sollten wir Robert Owen und all jenen Arbeitern ein Denkmal errichten, die sich an Petitionen, Streiks und Boykotts oder einem Aufstand beteiligt haben für ein menschenwürdiges Leben mit ausreichend Erholungszeiten. Sichließlich zahlten nicht wenige dafür einen hohen Preis: Sie verloren ihre Arbeit oder sogar ihr Leben im Kampf um mehr Selbstbestimmung.

Junkfood für Geist und Seele

Und heute? Die Welt ist eine andere geworden, sicher. Aber Ausbeutung und sogar Kinderarbeit exisitieren immer noch. In diesem Kontext über die eigene Freizeit zu sinnieren könnten manche als anstößig empfinden. Doch ich beobachte die Mehrzahl der Menschen um mich herum dabei, wie sie ihre Freizeit immer öfter mit Computer, Laptop, Tablet, Smartphone oder dem guten alten Fernseher irgendwie, naja, vergeudet.

Mich will ich an dieser Stelle gar nicht ausnehmen. Abends beinhaltet meine Freizeitgestaltung häufig neben Telefonaten Social Media, Internetradio, Hörbücher, Podcasts oder auch mal ein Entspannungsvideo… Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Dabei spielt die Nutzung des Internets die Hauptrolle. Die wenigsten Leute können nach ihrem Acht-Stunden-Tag der Anziehungskraft von Couch und Medienkonsum widerstehen. Sich unter der Woche regelmäßig mit Freunden treffen oder ausgehen? War schon vor Corona selbst unter Städtern (mit Kindern) nicht gang und gäbe. Auch gemeinsames Joggen oder die schlichte „auf einen Kaffee treffen“-Verabredung gehen oft unter in dem Wust an alternativen, aber eben passiven Freizeitaktivitäten. Und ja, dazu gehört auch ganz unspektakulär: die Beine vor einem Bildschirm hochlegen.

Aber Hand auf’s Herz: Wir sollten uns langsam fragen, was diese Diskrepanz zwischen „gerne tun wollen“ und „tatsächlich tun“ auf Dauer mit uns macht. Wie ungesundes Essen für unseren Körper, so ist auch die massive Inanspruchnahme von Medien einfach nur Junkfood für Geist und Seele. >> Artikel lesen

Der Teufel ist ein „Looser“

Marius Kanner ist kein Angsthase. Aber er hat beinahe ständig und vor fast allem Angst. Denn Kanner leidet an Schizophrenie. Schon fast sein halbes Leben lang.

Die Hölle in seinem Kopf wird niemals zufrieren. Diese Hölle ist brandheiß. Der Mund atmet glühende Luft und lässt die Lunge unter den wabernden Hitzewolken ächzen. In der letzten Woche sah Marius Kanner ihn jede Nacht, den gezackten Spieß, der unter der behaarten Hufe aufleuchtet. In seinen Albträumen ist das keckernde Lachen des Teufels zu lebendig, als dass er tagsüber nur ein Gespinst seiner Vorstellung sein könnte. Da ist sich Kanner sicher. >> Artikel lesen

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