Politik

 

„Tanzen wird nicht aus der Mode kommen“

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In einer Zeit, in der die drohende zweite Welle der Corona-Pandemie viele andere gesellschaftliche und politische Themen überlagert, kämpft Clubbesitzer Dirk Bamberger ums berufliche Überleben. >> Artikel lesen 

Keine einsamen Inseln

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Es ist ein sonniger Mittwochvormittag, ein warmes Aprillüftchen weht durch die kurzen Bäume am Rathaus in Berlin-Neukölln. In der Rathausvorhalle haben sich fünf Menschen zum Europawahlkampf versammelt. Doch wer Wimpel, Flyer, Kugelschreiber und Sonnenschirme erwartet hat, wird enttäuscht. Ein junger Mann mit Lockenkopf hält ein Schild mit der Aufschrift „Green New Deal“ eher wie ein Willkommensschild als wie ein Wahlplakat in die Höhe. Denn heute gehen die Wahlkämpfer der Bewegung DiEM25 nicht auf die Straße zum Stimmenfang, heute kommen die (potentiellen) Wähler zu ihnen, um sich bei der Registrierung helfen zu lassen. Die Aktion ist Teil der Kampagne Register-to-Vote. Bei den Wahlen zum Europäischen Parlament dürfen nämlich auch EU-Ausländer wählen, sie müssen sich dazu allerdings an ihrem Wohnort im Wählerverzeichnis registrieren lassen.

Als No-name-Partei für Wähler interessant zu sein, sei nicht leicht, sagt Joanna Bronowicka, die in Berlin die Kampagne Register-to-Vote betreut: „Wir sind eine junge Partei und haben keine großen Ressourcen für einen großen Auftritt. Aber wir tun, was wir tun können.“ Zielwähler von Demokratie in Europa, dem deutschen Wahlflügel von DiEM25, seien die vier Millionen EU-Bürger in Deutschland ebenso wie Erst-, Nicht-und Nicht-Mehr-Wähler. Sie konzentriere sich mit ihren politischen Freunden in Deutschland „auf die vielen jungen Menschen, die an ein grünes, soziales und fortschrittliches Europa glauben“, so Joanna. Sie sei überzeugt, dass es in der Hauptstadt zahlreiche Menschen gebe, die die Hoffnung auf ein Europa, dessen Länder eine gemeinsame linke Politik für die Umwelt, die sozial Schwachen und für Minderheiten macht, noch nicht verloren haben.  >> Artikel lesen

Health-Experte überzeugt: „Apotheken müssen digitaler werden“

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Viele Apotheken seien sich aber noch nicht bewusst, dass digital sein nicht nur bedeutet, Onlinewerbung zu schalten. „Ein Punkt, bei dem Apotheken allerdings noch besser werden können, ist der stärkere Einsatz digitaler Tools im Alltag“, findet der approbierte Apotheker und fügt hierzu ein gutes Beispiel ins Feld: „Etwa eine Beratungssoftware zum Thema Unverträglichkeiten, die gezielt in einer Apotheke eingesetzt wird“.2 Häufig würden sich betroffene Patienten dank eigener Recherche bereits selbst gut bei Unverträglichkeiten auskennen. Glänze ein Mitarbeiter vor einem solchen Patienten mit Halbwissen, hinterließe dies jedoch einen schlechten Eindruck.

„Digitale Software kann Apothekenmitarbeiter perfekt ergänzen“

„Hier können Software und Künstliche Intelligenz helfen, apothekerliches Fachwissen zu untermauern“, ergänzt der Start-Up-Unternehmer.3 Auch dass im Rahmen der Digitalisierung die Arbeitsplätze in Vor-Ort-Apotheken sinken, glaubt Maximilian Wilke nicht: „Im Gegenteil – ich bin überzeugt, dass die Arbeitsplätze in Apotheken mit fortschreitender Digitalisierung eher noch steigen. Die Menschen suchen in einer zusehends anonymeren Digitalwelt Kontakte zu empathischen Fachpersonen“, betont er.4 Kunden bevorzugten nach wie vor leibhaftige Menschen anstelle von Programmen. >> Artikel lesen

Wachsende Cannabisumsätze bei spezialisierten Apotheken

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„Während unsere Apotheke im Jahr 2017 anfänglich noch 20 Patienten mit Cannabis-Rezepturen belieferte, sind es heute bis zu 1000 Rezepte im Monat“, sagte der Pharmezeut einer Apotheke im Raum Köln-Bonn, deren Standbein unter anderem die Abgabe von Medizinal-Cannabis geworden ist. Die Therapie mit Medizinalcannabis erfährt aus seiner Sicht in Deutschland wachsenden Zuspruch. Wohlgemerkt hatte seine Apotheke sich auf einen Schwerpunkt mit Cannabis eingelassen und gleich zu Einführung des Medizinal-Cannabis im Jahr 2017 kein Neuland gescheut. >> Artikel lesen

Fortsetzung des Interviews bei Israelnetz.com

Ist Frieden messbar?

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In Nordirland droht der Brexit alte Wunden wieder aufzureißen. Die Historikerin und Friedensforscherin Dr. Corinna Hauswedell, Leiterin des Think Tanks Conflict Analysis and Dialogue (CoAD) in Bonn, wünscht sich, dass die Interessen und Identitäten der Bevölkerung im politischen Dialog ernster genommen werden. Maria Köpf hat mit ihr über Frieden und die Fähigkeit gesprochen, Kontrahenten aus internationalen Gewaltkonflikten an einen Tisch zu bringen.   >>Artikel lesen

Durch Analyse zum Streitende

„Friedensgutachten 2019“ erscheint dieses Jahr im Juni. Im Interview erzählt Dr. Margret Johannsen, wie man hilft, schwierige Konflikte zu lösen, und wieso auch wissenschaftliche Friedensarbeit dem Bohren dicker Bretter entspricht.   >> Artikel lesen

Warum Frieden möglich bleibt

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Margret Johannsen ist Wissenschaftlerin und Autorin. Sie hält eine Einstaat-Lösung im Nahostkonflikt für möglich.  >> Artikel lesen

Grüne Trendwende Europawahl 2019?

Die Grünen profitierten bei der Europawahl offenbar von der Schwäche der Großen. Dazu werden sie von jungen Menschen, die nach einer ökologischen Trendwende rufen, in bislang ungeahnte Höhen katapultiert. Welche Aussichten verspricht der Wahlausgang bei der Europawahl im vergangenen Mai für einen besseren, bewussteren Umgang mit der Umwelt?  >> Artikel lesen