Bildung

Wenn die Geschichte sich an die Nase fasst

Als Die Vertreibung der Gerta Schnirch (Vyhnání Gerty Schnirch) 2009 in Tschechien erschien, war die Courage, die lange tabuisierte Vertreibung der Sudetendeutschen aus der Tschechoslowakei anzusprechen, per se preisverdächtig. 2010 erhielt die Schriftstellerin Kateřina Tučková für ihren Roman den Leserpreis der wichtigsten tschechischen Literaturauszeichnung Magnesia Litera. Die überfällige deutsche Übersetzung erschien erst fast ein Jahrzehnt später unter dem Titel Gerta. Das deutsche Mädchen. In deutschen Medien herrscht Respekt vor der gründlichen Recherche und Aufarbeitung des Themas, auch wenn der Roman nicht frei von Klischees bleibt. Letztlich überzeugt jedoch die beseelte Darstellung der gebrochenen Realitäten bis in die Enkelkindergeneration.  >> Artikel lesen

Sprachbarrieren

Der Patient verlangte nach einer Ente. Warum nur, wunderte sich Faisal Hamdo, wollte der Patient ausgerechnet ein Tier im Krankenhaus haben? Dass der Patient mit einer „Ente“ eine Urinflasche meinte, war dem syrischen Physiotherapeuten nicht klar – trotz Fachsprachkurs. kma  Artikel Sprachbarrieren lesen

Akademiker mit Lehre

Als Student einen Ausbildungsberuf ergreifen? Für Sophie erwies sich ihr Lehramtsstudium als berufliche Sackgasse: „Ich kann mich nicht erinnern, dass vor dem Abitur konkrete Berufsvorbereitung in der Schule thematisiert wurde. Und so landete ich gutgläubig in einem Studium, das überhaupt nicht meinen Fähigkeiten entsprach“, bewertet die 37-jährige angehende Finanzbuchhalterin heute ihr Studium.  >> Artikel lesen

Arbeiten als Hiwi

Die Hochschule nicht nur als Lernort, sondern auch als Arbeitsstelle zu betrachten? Das können nicht nur angehende Professoren. Jedes Semester locken Jobs als studentische Beschäftigte, sich die Fahrt zur Arbeit zu sparen, einen akzeptablen Stundenlohn und womöglich eine Festanstellung zu erhalten.  www.studis-online.de  >> Artikel lesen

Gift oder Medizin? Pharmazie studieren…

Spätestens seit dem Film „Die Apothekerin“ wissen wir, dass der Beruf des Pharmazeuten viel Verantwortung bedeutet. In der Romanvorlage von Ingrid Noll missbraucht die bizarr-mörderische Apothekerin ihr Berufswissen, um Gift zu mischen. Schon Paracelsius formulierte im Mittelalter: „Die Dosis machts, dass ein Ding kein Gift.“ Die richtige Dosierung und die Wirkung von Medikamenten lehrt das Pharmazie-Studium. AbsolventInnen werden meist mit sicheren Jobs belohnt. Denn sie stehen einem wachsenden Gesundheitswesen gegenüber.  https://www.studis-online.de >> Artikel lesen


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